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Home Geheimtipp: Boracay Persönlicher Reisebericht - Teil 1

Persönlicher Reisebericht - Teil 1

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Aufbruch von Manila 

Nach nur zwei Nächten im Hotel in Makati verlassen wir Manila. Unser Weg führt uns zuerst an einen der Flughäfen etwas ausserhalb. Da am Montag morgen immer etwas mehr Verkehr herrscht als normal empfiehlt man uns genug früh aufzubrechen. Ein Taxi erwartet uns vor dem Hotel und der Fahrer weiss auch schon wo wir hin müssen. Nach kurzer Zeit stecken wir schon wieder im Stau in den lärmigen und staubigen Strassen von Manila. Obwohl ich es nicht bereue, dass wir einen Zwischenhalt in Manila eingelegt haben, bin ich auch froh, dass wir nur einen ganzen Tag für dieses Moloch eingerechnet haben. Am Ankunftstag schnell nach Intramuros, am zweiten auf den Tagaitay und am Abend Shopping in Makati; das ist genug Manila für uns für dieses Mal.

Caticlan

Der Flug von Manila nach Caticlan dauert nur etwa 50 Minuten und so sind wir kurz nachdem wir Reiseflughöhe erreicht haben auch schon wieder im Landeanflug. Die zwei Flightattendants haben unterwegs ein kleines Ratespiel veranstaltet und die Gewinner bekamen kleine Reisetäschen. Meine Frau und ich schauen uns nur verwundert an; bei all unseren Reisen haben wir noch nie Onboard-Entertainment in Form eines Ratespiels erlebt; fremde Kulturen, fremde Sitten! Während der Pilot das Flugzeug in die Anflugkurve legt können wir unter uns den kleinen Flugplatz erkennen. Wird dieser Flieger auf dieser kurzen Piste landen können? frage ich mich leicht besorgt. Dass es nicht nur mir so geht, spüre ich, als die Hand meiner Frau sich in meinem Arm verkrallt. Rumms! Der Flieger setzt hart auf. Ich lehne mich etwas in den Gang hinaus um die Flugbegleiterin zu sehen. Sie schaut nicht sonderlich beunruhigt aus, wahrscheinlich also trotz der Härte eine Routinelandung hier.

Im Flughafengebäude ist der Teufel los: zahlreiche einheimische Versuchen ihre Dienste an den Mann oder die Frau zu bringen. Die einen wollen für uns das Gepäck abholen, andere verkaufen Wasser, denn es ist äusserst heiss in dem kleinen Raum. Hier machen wir einen kleinen Fehler: in dem Raum tummeln sich einige Männer, die alle das gleiche T-Shirt tragen. Einer davon kommt zu uns und möchte unsere Gepäck-Quittung sehen. Da wir denken er wäre ein Flughafen-Offizieller geben wir sie ihm. Erst dann sehe ich was auf seinem Rücken steht: Porter, also Gepäckträger. Nun ärgere ich mich, dass ich so leicht meine Gepäck-Belege aus der Hand gegeben habe... Während ich meinen Beleg zurück hole und mich ins Gemenge vor der Gepäckausgabe werfe organisiert meine Frau den Transfer nach Boracay. Sie findet eine junge Frau, die uns für einen Pauschalpreis nach Boracay bringt mit Mofa, Boot und nochmals Mofa.

Endlich konnte ich unsere beiden Rucksäcke ergattern und wir folgen der jungen Frau ins Frei. Dort spricht sie kurz mit einem der Tricycle Fahrer und wir quetschen uns auf Beifahrersitz, während die Junge Frau mit unserem Gepäck hinter uns Platz nimmt. Nach knapp fündhundert Metern und zwei mal Abbiegen sind wir auch schon am kleinen Hafen angelangt. War da ein Mofa-Ritt wirklich nötig? In der Halle des Hafens müssen wir noch eine kleine Gebühr bezahlen, die wohl dem Zugang zum Pier dient... Mit uns gehen noch etwa 10 andere Person auf das Boot. Unser Gepäck wird auf dem Dach des Aufbaus verstaut und wir suchen uns einen Platz im Inneren

Boracay 

Im Hafen von Boracay angelangt holen wir unsere Gepäckstücke vom Dach und folgen der jungen Frau zum Tricyclestand. Wieder quetschen wir uns irgendwie auf den Beifahrersitz und rasen über die Insel. Die Strasse hat zwar hier und da ein paar Löcher, ist aber sonst in erstaunlich gutem Zustand. Zehn Minuten dauert die Fahrt, bis der Fahrer von der Strasse abbiegt und das Mofa abstellt. Wiederum schnappen wir unsere Rucksäcke und folgen der Frau entlang dem Strässchen, gesäumt von vielen kleinen Läden. Nach kurzer Zeit kommen wir an den Strand und biegen rechts ab, auf einen Pfad der Zwischen dem Strand und den vordersten Häusern verläuft. Unsere kurzzeitige Reiseführerin biegt wieder ab und wir sind in unserem Hotel angekommen, dem Red Coconut.

 

Kommen Sie zurück für den zweiten Teil, wo ich über unseren Aufenthalt auf Boracay erzähle... 

 

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